Historischer Rückblick

Der Forst Hürtgenwald – ein eindrucksvoller Anblick. Dieses Waldgebiet südlich von Aachen erstreckt sich über 140 Quadratkilometer. Dichter Waldbestand, hohe Bäume, Taleinschnitte, unübersichtlich und hin und wieder malerisch vom Nebel eingehüllt. So bildete das Gebiet im 2. Weltkrieg einen natürlichen Wall gegen Eindringlinge, die ohne Kenntnis der Tücken an eine schnelle Eroberung dachten. Für die Alliierten Ende des 2. Weltkrieges erwies sich der Wald als Todesfalle. Von Oktober 1944 bis Februar 1945 benötigten sie, um das Gebiet einzunehmen.

Sie verloren, Berichten zufolge, dort ca. 32.000 Soldaten. Zum Vergleich: im gesamten Vietnamkrieg wurden 58.000 Soldaten getötet*). Die Amerikaner zollten hier einen hohen Blutzoll für ein Ziel, dass sie leicht hätten umgehen können. Aber Eisenhower meinte, einen Flankenangriff aus der Eifel verhindern zu müssen. Ihm war nicht klar, auf was er sich eingelassen hatte. Es war ein Dschungelkrieg mitten in Deutschland, auf den die Amerikaner nicht vorbereitet waren. Die Zeitschrift „Die Welt“ zitiert 2014  dazu einen US-Fallschirmjägergeneral „die verlustreichste und schlechtest geführte Schlacht, die unsere Armee geschlagen hat“.

Noch heute werden hier hunderte von Soldaten vermisst. 

*) Quelle: Deutschlandfunk 1.11.2019

Viele Informationen dazu stellt die Gemeinde Hürtgenwald auf ihrer Homepage bereit.

Empfohlen sei auch das Museum in Hürtgenwald-Vossenack.

Über die Schlacht im “Huertgen Forest” ist mittlerweile viel geforscht und geschrieben worden.

Hier noch einige Quellen:

Konejung-Stiftung: You enter Germany

Wikipedia: Schlacht im Hürtgenwald

Wikipedia: Battle of Hürtgen Forest

The Battle of the Huertgen Forest

 

Nachfolgend eine Video-Reportage der Bundeswehr